Dienstag Fundstück: Fingerfood Rezept zu Halloween

Hallo ihr Lieben zum Dienstag-Fundstück,

ich habe mir gedacht, dass ich für euch heute einen Beitrag mit einen Halloween – Rezept  beisteuere.  Es ist ja noch ein Tag bis zum Halloween und somit die höchste Zeit um sich um ein Halloween-Buffet zu kümmern.  Kennt ihr die tollen Halloween-Fingerfood, die sich so wunderbar zu Halloween-Partys eignen?

Diese Fingerfood-Snacks sollten auf keiner Party fehlen und auf gar keinen Fall auf eurer Halloween-Party.  Sie sehen auf den ersten Blick nicht ganz so lecker aus?! Glaubt mir bitte, sie schmecken aber wirklich ausgezeichnet ;-) Auch das Backen der Halloween-Finger ist wahnsinnig einfach und bereitet vor allem Kindern großen Spaß. Gesamtzubereitungszeit beträgt nicht mal eine ganze Stunde, sondern ca. 45 Minuten. Also handelt sich hierbei um kein zeitaufwändiges Rezept.

Hier geht es nun zum Fingerfood Rezept zu Halloween

Zutaten:

20 Stück Mandeln

200 g Marzipan Rohmasse

50 g Geriebene Mandeln

50 g Puderzucker

1 Eiweiß

70 g Mehl

1 Eigelb

1 EL Kaltes Wasser

1 EL Rosenwasser

Zusätzliche Informationen:

89 Kcal pro Portion

Und so geht‘s

Zuerst die ganzen Mandeln mit Haut in eine Schüssel legen und mit kochendem Wasser übergießen. Die Marzipan Rohmasse zerkleinern und in eine zweite Schüssel geben. Rosenwasser, Puderzucker und geriebene Mandeln hinzufügen und mit einer Gabel richtig gut verkneten. Das Ei in zwei Schüsseln vom Eiweiß und Eigelb trennen und das Eiweiß zu dem Marzipanteig zugeben.  Mehl zugeben und mit dem Marzipanteig verkneten. Der Teig sollte leicht klebrig bleiben und nicht zu fest werden.

Nach ca. 10 Minuten die Mandel im Wasser abgießen. Damit die Mandelhaut leichter abgeht, Mandeln zwischen Daumen und Zeigefinger zusammendrücken. Mandel in zwei Hälften durchschneiden.  Beide Hände mit Mehl einreiben und aus dem Teig ca. 20 Kugeln formen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche wurmförmig rollen und das eine Ende mit der Fingerspitze leicht andrücken. Auf diese angedrückte Fläche vorne eine geschälte Mandel aufsetzen. In der Mitte vom Finger zwei weitere Dellen mit zwei Fingern in den Halloween Finger drücken und die dikeren Stellen mit einem kleinen Küchenmesser mehrfach einritzen. So erreicht ihr sehr schnell den Eindruck von einem echten Finger. Vor dem Backen mit Eigelb bestreichen. Alle Halloween Finger auf das Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei ca. 175 Grad für ca. 10-15 Minuten backen. Das Backblech mit Hilfe von zwei Topflappen aus dem Ofen nehmen und die Halloween Finger darauf abkühlen lassen. In einer Frischhaltebox eingepackte Halloween Finger bleiben natürlich länger frisch.

Und zum Abschluß noch ein tolles Video, wo Schritt für Schritt gezeigt wird, wie die Halloween-Spinnen  gemacht werden;-)

Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen und eine schaurig schöne Halloween-Party ;-)

 

 

Halloween-Deko zum Selberbasteln

Hallo ihr Lieben,

zum Ende des Monats Oktober nähert sich auch jedes Jahr das Fest der Geister und Gespenster mit Riesenschritten.

Das Fest der herumgeisternden Gruselwesen, die im Herbst ihr Unwesen treiben, findet dieses Jahr am Mittwoch, den 31. Oktober 2012 statt. Wie es so aussieht, ist bis dahin uns gar nicht mehr soviel Zeit gegeben:-)

Ihr habt schon bestimmt in den Geschäften Kürbisgeister-Lampen, Halloweenkostüme, Fledermäuse und andere schaurige Figuren gesehen? Obwohl auch bei mir das Halloweenfest und allgemein das Thema Halloween immer häufiger auftaucht, empfinde ich persönlich diese Halloween-Deko zu kaufen als sehr langweilig! Viel interessanter ist es doch selber Sachen zu dieser Feier zu basteln.

Was plant ihr dieses Jahr zu Halloween? Wollt ihr zu Halloween zu Hause nur dekorieren oder sogar eine richtige Gruselparty feiern?

Ich habe dieses Jahr vor, ein bisschen intensiver als im Vorjahr, zum Halloween selber zu basteln und zwar, habe ich mir dazu verschiedene Halloween- Deko wie das Basteln von Gespenstern, Fledermäusen und Geisterkürbissen in Bastelbüchern  angesehen. Na mal sehen, wie es mir klappt?!

Hier stelle ich euch eine vereinfache Bastelanleitung vor, wie man einen Geisterkürbis selber bastelt.

Halloween-Deko zum Selberbasteln

Ihr benötigt:

-       Einen reifen Kürbis

-       dicken, schwarzen Filzstift

-       eine stabiles Küchenmesser

-       einen stabilen Löffel oder Eisportionierer

-       Stopfnadel

-       Teelichter

Und so geht’s:

1. Oben auf dem Kürbis mit den Filzstift einen Kreis für einen Deckel malen. Der Kreis sollte so groß sein, dass eure Hand zum weiteren Arbeiten durch den Kürbis bequem hindurchpasst.

2. Auf der Linie des Kreises den Deckel mit einem Messer abschneiden. Denkt bitte daran, dass ihr mit dem Messer so in den Kürbis stecht, dass ein schräger Rand entsteht. Dies beugt vor, dass der Deckel in den Kürbis hineinrutscht.

3. Das Fruchtfleisch, die Kerne und die weichen Fäden aus dem Inneren des Kürbisses ausschaben. Es sollte bis zu zwei Zentimeter Fruchtfleisch an den Seitenwänden übrigbleiben.

4. Mit dem zeichnen des Gesichtes beginnen. Entweder zeichnet ihr es direkt auf den Kürbis oder ihr malt es auf ein Blatt Papier, das ihr mit Klebeband am Kürbis befestigst um die Linien dann mit einer Stopfnadel nachzustechen.

5. Die angezeichneten Gesichtselemente schneidet ihr entlang der Linie aus. Die ausgeschnitzten Teile drückt man dann mit einem Finger von innen nach außen.

6. Es ist fast fertig…Noch ein paar Teelichter in den Kürbis hineinstellen und sie nun anzünden.

Halloween-Deko

Halloween-Deko (Quelle:http://www.lr-online.de)

Und wie sieht es aus? Nun könnt ihr diesen Geisterkürbis auch als Leuchte bei eurer Geisterfete benutzen – schön gruselig, oder?

Meine Empfehlung ist an dieser Stelle, schaut euch unbedingt die weiteren tollen Bastelideen und die einfachen Bastelanleitungen für Halloween-Deko  unter: http://www.basteln-gestalten.de/basteln-zu-halloween an.

Solltet ihr mehrere Kürbisse zur Verfügung und keine weiteren Ideen haben, was man mit denen machen könnte, schaut euch den Beitrag zum Thema: Tischdeko-Basteln an.

Viel Spaß bei der Halloween-Deko zum Selberbasteln!

Dienstag Fundstück: Zubereitung von Pilzen

Hallo zum Dienstag-Fundstück und zu dem versprochenen Thema als Fortsetzung des letzten Beitrags, nämlich zur Zubereitung von Pilzen.

Wie geht’s euch liebe Leserinnen und Leser?

seid ihr gut erholt in die Woche reingekommen? Wart ihr zufälligerweise am Wochenende bei diesem herrlichen Wetter Pilze sammeln? Wer von euch meinen vorherigen Beitrag gelesen hat, weiß weshalb die Frage und worauf es heute hinausläuft.

Also, was nun mit den aufgesammelten Pilzen? Als erstes säubern und zwar, ich kann euch unsere schnelle Technik dafür empfehlen: um die Erde und andere Verschmutzungen zu entfernen, benutzt ihr am besten die Klinge eines Messers, eine kleine und weiche Bürste oder auch ein feuchtes Tuch. Sollte das nicht ausreichen, könnt ihr unter Umständen Wasser verwenden. Wir haben tatsächlich Wasser verwendet und es dabei als sehr hilfreich empfunden, trotz des Expertenabratens, dass ein allzu energisches Säubern der Pilze ihr Aroma beeinträchtigt.

Hier mein Rezept für die Zubereitung von Pilzen zum Braten:

  • 150 g frische Pilze ( Pfifferlinge, Steinpilze)
  • 4 Scheiben Frühstücksspeck ( 40g)
  • 2 TL Butter (16g)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • eine Prise Salz
  • eine Prise Pfeffer
  • Petersilie

Steinpilze in dicke Scheiben schneiden, denn so schmecken sie auch am besten. Bei Pfifferlingen ist es ein bisschen anders. Je dünner und kleiner sie geschnitten werden, desto besser schmecken sie auch. Und jetzt geht’s weiter…

Eine mittelgroße Zwiebel schälen und in sehr feine Würfel schneiden. Der Speck soll ebenfalls sehr fein geschnitten werden. Die Petersilie kurz mit kaltem Wasser abbrausen, das Wasser abschütteln und die Blättchen mit dem Messer ganz fein hacken. Wie viel Speck, Zwiebeln und Petersilie ihr zu den Pilzen gebt, bleibt euch bzw. eurem persönlichen Geschmack überlassen.

Jetzt beginnt die Zubereitug von Pilzen

Zuerst mal die Pilze in die Pfanne legen und für ca. 10 Minuten braten lassen, bis das Wasser in der Pfanne komplett verschwunden ist. Danach die Zwiebel- und Speckwürfelchen zugeben und bei starker Hitze mit Olivenöl oder Butter in der Pfanne braten. Abschließend zum Würzen etwas Pfeffer, Salz und klein geschnittene Petersilie zugeben. Ein Tipp von mir: Steinpilze schmecken genauso lecker in sahniger Bratensoße.

Jetzt könnt ihr diese schmackhaft gebratenen Pilze zu Kartoffeln, Reis oder Nudeln zugebenen. Es schmeckt einfach ausgezeichnet;-)

Und hier könnt ihr euch die Zubereitung von Pilzen (Pfifferlinge) in der Praxis ansehen: http://www.helpster.de/wie-bereitet-man-pfifferlinge-zu-ein-rezept_19344#video

 

 

Pilze: Ab in den Wald und sammeln!

Hallo am Donnerstag,

ich freu mich über die bunte und schillernde Jahreszeit. Der goldene Herbst lässt sich auch so richtig gut durch die bunten und rostigen Blätter, die jede Minute zu Boden fallen, erblicken. Ich mag im Herbst den Anblick der goldenen Sonne in meinem Garten. Schon ein leichter Hauch vom Wind bringt meine wachsenden Blumen zur Bewegung.

Das Wetter ist herrlich und es ist wieder wärmer geworden. Sind diese 17 Grad, die ich heute auf meinen Thermometer abgelesen habe, wirklich die typischen Temperaturen für diese Jahreszeit? Ich bin mir nicht sicher, aber diese Wärme hebt unweigerlich meine Stimmung. Ich glaube, euch geht es nicht anders, oder?

So gut gelaunt habe ich mich spontan mit meiner Freundin am Dienstag auf den Weg zu einem Mischwald gemacht. Wir haben uns diesen Wald ausgesucht, denn je artenreicher der Baumbestand, desto artenreicher kann auch die Ausbeute an Pilzen sein :-) Ihr könnt euch merken, dass ein guter Indikator für gute Pilzböden niedriges Gras und Moos ist. Stickstoffreiche Böden mit vielen Brennnesseln sind bei der Suche eher abzuraten.

So wurde der Herbstspaziergang zum Abenteuer…

Im Wald haben wir angefangen vor allem dort zu suchen, wo vermodernde Baumstümpfe oder morsches Holz zu finden war. Auch unter Kiefern, Eichen und Rotbuchen haben wir nach Pilzen geschaut. Meine Freundin fand den ersten Steinpilz, „den König unter den Pilzen“ dazu total gesund und ohne irgendeinen Wurm. Danach wanderten immer mehr Pilze in ihren Weidenkorb. Bei mir war das leider über längere Zeit nicht der Fall und so langsam war ich schon nicht mehr so angetan  von meiner Idee- „Gehen wir Pilze sammeln!“. Warum haben sie sich ausgerechnet vor mir versteckt, dies konnte ich mir überhaupt nicht erklären??? Und…dann ist doch noch ein „Wunder“ passiert. Zu meinem Erstaunen habe ich eine Familie von Pfifferlingen direkt neben einem Stein entdeckt und gleich daneben unter zwei bunten Blättern eine Fundstelle für Steinpilze, wo ich auf sage und schreibe sechs große Pilze gestoßen bin. Ich habe alle sofort aufgesammelt und schnell in meinen Weidenkorb versteckt.

Als wir zu Hause angekommen waren, haben wir uns den Inhalt gezeigt. Unsere Reaktion war einfach WOOOW-Schrei! Aus dieser Freude über den erfolgreichen Tag flutsche aus uns heraus „Wann gehen wir wieder Pilze sammeln?!“.

Also liebe Leser! Ab in den Wald und sammeln! Es lohnt sich! Steinpilze, Pfifferlinge und Birkenpilze. Riesige Exemplare warten auf euch im Wald!

In meinem nächsten Beitrag erfährt ihr, wie die von uns aufgesammelten Pilze zubereiten wurden und welche andere Zubereitungsarten noch möglich sind.

Hier findet ihr eine spannende Online-Sendung zu demselben Thema mit vielen Tipps, die  man beim Sammeln von Pilzen beachten sollte.

 

 

Dienstag Fundstück: Kinderspiele im Herbst

Hallo liebe Leser,

es ist nicht mehr zu übersehen: der Herbst kommt mit großen Schritten, die Blätter werden bunt, Tannenzapfen fallen von den Bäumen und die Temperaturen bewegen sich im Laufe der Woche rasant nach unten.  Ich muss sagen das gefällt mir ausgesprochen gut, da es doch meine Lieblingsjahreszeit ist!  :-)

Bei meinem Spaziergang am sonnigen Wochenende habe ich einen Hund beim Spielen mit seinem Stöckchen gesehen und ich habe ihn eine zeitlang beobachtet. Aber nicht nur ihn habe ich mir  an diesem Samstag angeschaut, sondern auch eine Kindergruppe, die über eine längere Zeit im Park viel Spaß mit Blätterhaufen, Zweigen und Tannenzapfen hatte.

Ich fand diese fröhlichen Kinderspiele im Herbst sehr lustig und so verweilte ich im Park ein wenig länger als geplant. Ich muss euch unbedingt darüber erzählen, denn es könnte auch für euch ein toller Spaßvorschlag für angenehme Herbstnachmittage sein.

Es macht wirklich viel Spaß in Laubhaufen zu springen oder sich mit Blättern zu bewerfen aber kennt ihr auch das Spiel: „Laubhaufen versetzen“?

Kinderspiele im Herbst

So geht’s los….

Das erste Spiel, dass ich euch gerne vorstellen möchte, ist das “Laub versetzen”.

In einem Abstand von zehn Metern zieht ihr eine Start- und Ziellinie. Kinder, die mitspielen wollen, sammeln genügend Blättern und bauen sich hinter der Startlinie einen Laubhaufen. Das Ziel ist, dass jedes Kind den Haufen nun hinter die Ziellinie bringt. Mit welcher Methode das Ziel erreicht werden kann, wird davor bestimmt, beispielsweise nur mit den Füßen , nur mit den Händen oder rückwärtslaufend. Wer zuerst den Haufen zu versetzen schafft, ist ein Gewinner. Bei dem Spiel gibt es auch Punktabzüge und zwar für Laubverluste.

 

Ein zweites sehr nettes Spiel, das mich persönlich sehr angesprochen hat, war das sogenannte “Blätter raten”. Die Kleinen sammeln Blätter verschiedener Bäume, die sich in Färbung, Form und Größe ein wenig ähneln und legen diese Blätter in einen Korb ab. Nachdem der Korb abgedeckt ist, zieht jedes Kind ein Blatt heraus und legt es vor sich hin. Auf ein Startsignal hin suchen alle Kinder 3-4 Minuten lang die Pflanze, zu dem das Blatt gehört. Es gibt jeweils einen Punkt für die richtig erkannte Pflanze. Es werden selbstverständlich mehrere Runden gespielt. Wer am Ende die höchste Anzahl von Punkte hat, ist der Gewinner!!!

Weitere interessante Kinderspiele, die für Herbst wunderbar geeignet sind, findet ihr hier. Eine zusätzliche Quelle, die ich genauso sehr spannend finde:

http://suite101.de/article/spiele-im-herbst-fuer-kinder-und-erwachsene-a126243

Probiert doch die lustigen Kinderspiele im Herbst selber aus. Es macht auf jeden Fall mega Spaß und vor allem sie sind sehr passend zu dieser Jahreszeit.

 

Walnüsse als wahre Alleskönner

Ich begrüße euch liebe Leser zum heutigen Thema: Walnüsse als wahre Alleskönner.

Dieses Thema ist mir aus folgendem Grund eingefallen. Als ich vor einer Woche entspannt nach Hause ging, purzelte überraschend von einem Baum ein kleines Bällchen direkt vor meine Füße und brachte mich zum Staunen. Nachdem ich mich zu dem kleinen Etwas hin gebeugt hatte, erkannte ich in dem Bällchen eine Walnuss. Eine Weile später habe ich mich nach einem Walnussbaum umgesehen und ich musste gar nicht lange suchen, ein Walnussbaum wuchs direkt über meinem Kopf. Mit dem nächsten Windwehen sind mehrere Walnüsse auf dem Boden gefallen. Das war so toll, denn ich konnte mir alle reifen Walnüsse aufsammeln und Gott sei Dank, es hat nicht wehgetan, da keiner der Nüsse mir auf den Kopf gefallen ist.

Walnüsse

Walnüsse am Baum (Quelle:http://www.detlef-henke.de)

Da die weiche Fruchthülle färbt, habe ich mir zu Hause rechtzeitig Handschuhe angezogen mit der Absicht die ersten fünf Nüsse von der Fruchthülle zu befreien und danach für 5 Tage trocken zu lassen. Heute habe ich mich wieder an die Nüsse drangesetzt um sie mit einem Nussknacker zu knacken. Es ist recht zügig abgelaufen und nach paar Minuten lagen sie auch schon auf dem Teller. Ohne lange nachzudenken habe ich sie in eine Müslischüssel als nahrhafte und gesunde Zutat (reich an Vitamin B und E) zum Müsli dazugegeben. Das hat richtig gut geschmeckt und vor allem es hat richtig gut getan, denn die Nüsse enthalten reichlich Tryptophan, eine Vorstufe des Serotonin, welches auch als „Glückshormon“ bekannt ist. Also keine Sorgen mehr, hiermit ist die gute Laune für den heutigen Tag gesichert :-)

trockene Walnussblätter

trockene Walnussblätter (Quelle: http://www.nature2aqua.de/)

Da ich aus Versehen auch paar Walnussblätter mitgenommen habe, überlegte ich natürlich, wofür sie gut sein könnten. Ich bin durch die Recherche in Büchern und Zeitschriften drauf gestoßen, dass sie eine heilende Wirkung besitzen. Es ist unvorstellbar, aber diese einfachen Blätter können Verwendung im Tierstall finden, wo sie wirksam Insekten und Ungeziefer fernhalten. Weiterhin schützen sie Hunde vor Flöhen und Milben und verjagen Motten aus den Kleiderschränken und Vorratskellern. Legt euch die Blätter in die Schuhe so mindern sie euren Fußschweiß. Was für eine wundervolle Kraft von Walnussblättern, wer hätte sowas gedacht ;-) )))

Zum Abschluss des Tages habe ich mir einen Walnussblätter-Tee (1 TL frische oder trockene, zerriebene Blätter pro Tasse, 10-15 Minuten ziehen lassen) gegönnt. Er sollte für die gereizte Mund-, Magen- und Darmschleimhäute beruhigend wirken. Na… ist das nicht eine wunderbare Kraft, die in den Walnussblättern steckt? Ihr wisst nun, was die Blätter alles so können.

Viel Spaß bei der Zubereitung des Tees und Guten Appetit ;-)

Dienstag-Fundstück: Herbstliches Tischdeko-Basteln mit Kürbissen

Hallo zum Dienstag-Fundstück,

das gekochte, gebratene oder gebackene Gemüse aus Großmutters Zeiten bereichert nicht nur die schmackhafte Herbstküche, sondern lässt auch tolle Deko-Ideen verwirklichen und bereitet den größten Spaß für die ganze Familie.

Ich stelle euch heute zwei supereinfache tolle Tischdeko-Ideen vor, für die ihr euch entweder nur begeistern lassen oder aber sofort mit dem Tischdeko-Basteln loslegen könnt.

Herbstliches Tischdeko-Basteln mit Kürbissen

Zuerst starten wir mit den Serviettenringen aus Kürbis als wunderschöner, herbstlicher Tischschmuck.

Ihr benötigt dafür:

- verschiedene kleine Zierkürbisse in einer birnenartigen Form und einer „warzigen“ Schale.

So wird’s gemacht:

Die Kürbisse sorgfältig mit kaltem Wasser abspülen. Aus dem oberen Teil etwa 3-4 cm breite Scheiben abschneiden. Die Scheiben mit einem Messer bis auf einen dünnen Rand vom Fruchtinhalt befreien. Beim Aushöhlen des Kürbisses so viel Fruchtfleisch wie möglich entfernen, da dies feucht ist und abfärben kann. Die fertig geschnittenen Scheiben, die als Serviettenringen benutzt werden, sollten gut ausgetrocknet sein. Für einen schönen Tischschmuck je eine Serviette in den Ring stecken.

 

 

Eine weitere Deko-Idee für den Tisch stellen Kürbis-Platzkarten-Halter dar.

Ihr benötigt dafür:

- unterschiedliche kleine, birnenförmige Kürbisse (Dancing, Gourd), dickes Papier, Silberdraht, Schere und Markenstift.

Und so geht’s:

Die Kürbisse aufstellen. Sollten sie von alleine nicht stehen, den Boden mit einem Messer abflachen. Aus dem Silber- oder Golddraht doppelte Schlingen formen und in den Kürbishals stecken. Platzkarten ausschneiden, verzieren, beschriften und in die Silberdrahtschlingen stecken. Hier ein Tipp: Zierkürbisse sind oft hart. Damit Kinder beim Basteln mithelfen können, können alle Löcher mit einer Sticknadel vorgestochen werden. Die Sticknadel ist nicht so spitz wie ein Nähnadel, somit können auch kleine Kinder bedenkenlos den Kürbis durchstechen. Denkt bitte daran, dass die Kinder keine Zierkürbisse essen dürfen. Die Früchte schmecken bitter bedingt durch das Gift Cucurbitacin und sollten deshalb nicht verzehrt werden. Die giftigen Sorten erkennt ihr daran, dass kleine Mengen sehr bitter schmecken, so dass der Geschmack euch vom Verzehr abhält.

Ich wünsche euch viel Spaß beim stimmungsvollen Tischdeko-Basteln mit Kürbissen.

 


Wie schnell fallen Regentropfen auf die Erde?

Hallo meine lieben Leser,

das Wetter ist diese Woche wirklich herrlich und die warmen Temperaturen für diese eher kalte Jahreszeit laden zum Spazierengehen oder gemütlichen Sitzen in der Sonne ein als zu verschiedenen Aktivitäten im Haus. Die Wettervorhersage für die nächste Woche sieht weniger optimistisch aus. Es soll ein bisschen kälter werden und zum Wochenende ist sogar Regen angesagt. Schade, denn ich hatte eigentlich noch eine Fahrradtour auf meinem Plan stehen und ich würde noch ganz gerne Eistee mit Freunden trinken wollen.

Gestern als ich die Wettervorhersage mit viel Regen für die kommenden Tage gehört hatte, musste ich an die Regentropfen und ihre Schnelligkeit denken.

Sind Regentropfen schnell?

Wusstet ihr schon, dass Regentropfen ohne den in der Atmosphäre herrschenden Luftwiderstand mit einer derartigen Wucht auf die Erde prasseln würden, dass wir Regenschirme aus Panzerplatten nutzen müssten um sich vor ihnen zu schützen. Glücklicherweise werden die Tropfen dank der Luftreibung abgebremst. Dabei gilt die Faustregel: Die Fallgeschwindigkeit von Regentropfen hängt von ihrer Größe ab. Bei einem starken Regen prasseln etwa vier Millimeter große Wassertropfen mit einer Geschwindigkeit von rund 8 m/s (= 29 km/h) auf die Erde. Dies lässt sich damit erklären, dass die Fallgeschwindigkeit eines Tröpfchens in m/s immer doppelt so groß, wie der Tropfendurchmesser in Millimetern, ist. Das hohe Tempo erläutert, warum einzelne Regentropfen von uns oft als Fäden wahrgenommen werden.

Bei Niesel- oder Sprühregen sind die Tropfen, wie man es erwarten kann klein und langsam. Sie fallen nur mit fünf Stundenkilometern. Es kommt noch dazu, dass ein fallender Regentropfen nur bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit beschleunigt werden kann. Die tatsächliche Fallgeschwindigkeit kann sich allerdings leicht ändern, je nachdem, welche Windverhältnisse im Moment herrschen. Aufwinde verlangsamen oder stoppen den Tropfenfall und Fallwinde beschleunigen ihn. Bei durchschnittlichen Windverhältnissen braucht ein Regentropfen etwa drei Minuten, bis er bei uns ankommt.

Dienstag-Fundstück: Igel im Garten

Hallo zum Dienstag-Fundstück,

heute habe ich für euch ein spannendes Thema vorbereitet, über das ich aus einem ganz besonderen Grund schreiben möchte. Dieser Anlass ist mein Besuch im Garten bei meinen Großeltern am Wochenende.

Wir verbrachten gerade die letzten sonnige Momente in unserem Garten, da das Wetter an diesem Herbsttag einfach herrlich war, als wir auf einmal auf der linken Seite des Gartens ein eindeutiges aber nicht allzu lautes Geräusch gehört hatten. Da ich sehr neugierig war, bin ich sofort aufgestanden und ich habe mich ganz vorsichtig und leise an die Stelle, wo das Geräusch entstanden ist, genähert.

Und was habe ich da gesehen? Ihr denkt es euch schon bestimmt. Da hat sich ein stachliger Gartenfreund sehr intensiv mit ein paar Blättern beschäftigt. In diesem Moment ist es mir sofort eingefallen, dass man dem Igel ab Herbstbeginn helfen könnte, die kalte Jahreszeit zu überstehen. An der Größe des Igels konnte ich nur schlecht erkennen, ob der Igel noch zu den Jungigeln oder zu den Altigeln gehört. Das hat aber in diesem Moment keine große Rolle gespielt. Ich habe mir vorgenommen, den vor mir stehenden Igel in menschliche Obhut zu nehmen und für eine leckere Igelmahlzeit und einen naturnahen Wohnraum in der nahrungsarmen Jahreszeit zu sorgen.

Gärten sind nämlich die bevorzugten Lebensräume der Igel und Holzstöße, Hecken, Gebüsche, einheimische Wildpflanzen und Sträucher kommen den Igeln sehr zugute. Unter Buschwerk und Hecken finden Igel ein Winterquartier. Dort können sie vor Frost und Nässe geschützt tagsüber schlafen. Eine große Hilfe für den Igel ist es auch, wenn man im Herbst das Laub als Haufen zusammenkehrt oder unter Hecken recht. Die Laubhaufen sind gute Verstecke und eine nie versiegende Nahrungsquelle, denn sie ziehen auch Regenwürmer, Schnecken oder Käfer an.

Wenn es dann merklich kälter wird und die Nahrung knapp wird, rollt sich der Igel in seinem Winterquartier zu einer festen Kugel zusammen. Die Körpertemperatur sinkt auf 5 Grad ab, das Herz schlägt nicht mehr 300-mal in der Minute wie sonst üblich, sondern nur noch zwischen 20- und 60-mal und er atmet zeitweilig nur noch einmal pro Minute. So verbraucht der schlafende Igel weniger Energie und kann monatelang von seinem im Herbst angefressenem Körperfett zehren.

Bitte merkt euch, den kranken Igeln hilft das beste Futter nicht! Wenn ein Igel dauernd zur Futterstelle kommt und einfach nicht dick und rund wird, dann ist Hilfe für den Igel beim Tierarzt angesagt!