Die verschiedenen Kindergartenmodelle

Ihr wisst ja nun, dass ich mir Gedanken über die richtige Betreuung mache. Gestern abend habe ich mich damit beschäftigt und gesehen, dass es verschiedenste Kindergartenmodelle gibt, die ich euch nicht vorenthalten möchte, wenn ihr vielleicht auch gerade auf der Suche seid.

Offener Kindergarten:

Das Konzept sieht vor, dass die Kinder selber entscheiden, was sie gerne machen möchten und was sie lernen möchten. Hier sollen die Kinder vorallem lernen selbständig zu sein und werden durch die Erzieherinnen in ihren eigenen Plänen unterstützt.

Kommunale Kindergärten:

Kommunen sind verpflichtet eine gewisse Anzahl von Kindergartenplätzen zur Verfügung zu stellen. Leider haben diese Kindergärten nicht den besten Ruf, da hier häufig viele Kinder herkommen, die bei anderen Kindergärten abgelehnt werden. Allerdings sind nicht alle kommunalen Kindergärten gleich. Es gibt auch Welche, die sich einen inhaltlichen Schwerpunkt legen, wie Naturkindergarten, die sehr interessant sein könnten.

Konfessionelle Kindergärten:

Das sind Kindergärten, die zu einer Kirchengemeinde gehören. Hier werden vorzugsweise Kinder aufgenommen, deren Eltern auch in der Gemeinde sind. Im Alltag wird das Thema Kirche jedoch nicht näher behandelt.

Elterninitiativen:

Diese Kindergärten sind zwar von Eltern ins Leben gerufen worden und werden auch meistens durch diese geführt, den Alltag mit den Kindern bestreiten jedoch ausgebildete Kindererzieherinnen. In diesem Konzept ist es ganz wichtig, dass die Eltern sich engagieren. Es gibt eine Vorgabe wieviele Stunden die Eltern pro Woche mithelfen müssen. Dadurch sind alle immer mit viel Herz bei der Sache. :-)

Waldkindergärten:

Die Kinder halten sich hauptsächlich im Freien auf und basteln und malen auch Draußen. Nur bei sehr schlechten Wetterbedingungen halten sich die Kinder im Haus auf. So entwickeln die Kinder ein besonderes Verhältnis zur Natur und werden auch seltener krank.

Waldorfkindergärten:

Bei diesem Konzept ist es wichtig, dass das Kind nicht unter Leistungsdruck steht und seiner Umwelt ohne Vorurteile begegnet. Es gibt auch Waldorfschulen, in denen dieses Konzept weitergeführt wird. Die Kinder erhalten in den ersten Schuljahren nicht mal Noten, damit sie nicht unter Druck gesetzt werden. Auch bei diesem Konzept sollen die Eltern sich einbringen.

Bewegungskindergärten:

In diesen Kindergärten gibt es viele Möglichkeiten für die Kinder sich aktiv zu bewegen, da die Kinder ja zu Hause oftmals viel rumsitzen.

Integrationskindergärten:

Hier werden Kinder mit Behinderungen und Kinder ohne Behinderungen aufgenommen. So lernen die alle Kinder ein hohes Maß an Toleranz und über das Verhalten zu Schwächeren.

Mehrsprachige Kindergärten:

Die Erzieherinnen sprechen hier meistens zwei Sprachen, so dass die Kinder die Möglichkeit haben in den Jahren, in denen ihnen das Lernen noch sehr leicht fällt zwei Sprachen zu lernen.

Das sind die verschiedenen Kindergartenmodelle, die ich herausfinden konnte. Nun kann ich dann auch genauer verstehen, wie die Kindergärten aufgebaut sind, wenn ich sie mir ansehe. Ich hoffe, dass es euch auch ein bisschen weiterhilft! :-)

 

 

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