Dienstag Fundstuck:Wie das Echo in den Bergen

Hallo meine lieben Leser,

es tut mir leid, dass ich meinen Eintrag Dienstag-Fundstück erst heute veröffentliche. Es lag einfach an der Zeit, die mir gestern wirklich gefehlt hat.

Ich starte mit einer Frage an euch: Wie heißt der Bürgermeister von Wesel in der Echosprache? Die Antwort lautet: Esel. Was würde bei der Frage, was essen Studenten, zurückgeschnallt? Die Echoantwort ist: Enten. Und zuallerletzt noch eine nette Frage: Wer gewinnt am Samstag im Lotto? Echoantwort lautet: Otto.

So sehen die  Echoantworten aus. Die interessante Frage in diesem Sinne ist natürlich warum das Echo gerade auf diese Art und Weise funktioniert?

Das Echo kann man vor allem in den Bergen aufgrund der steinigen und steilen Felswände besonders ausgezeichnet hören. Ein Echo entsteht nämlich dann, wenn der Schall auf ein Hindernis tritt und zurückgeworfen wird. Je größer das Hindernis ist und je weiter er entfernt ist, desto deutlicher wird das Echo wahrnehmen. Durch Töne, Geräusche oder einen lauten Ruf  werden  Luftteilchen in Bewegung versetzt. Die Bewegung breitet sich mit 340 Metern pro Sekunde wellenförmig aus  und dadurch ensteht ein Schall. Wenn die unsichtbaren Schallwellen nun auf euer Ohr treffen, können wir sie hören. Treffen die Schallwellen auf ein Hindernis, dann werden sie abgeleitet und reflektiert. Dies ist vergleichbar mit einem Ball, den man gegen eine Wand wirft und der zurückspringt.

Um ein Echo eindeutig wahrnehmen zu können, muss man mindestens ein paar Meter von Hindernis entfernt  sein. Andernfalls gelangt die Schallreflektion so schnell wieder ans Ohr, das man nur einen Hall hört, jedoch kein deutliches Echo. Daher bemerkt man im Badezimmer beispielsweise zwar einen Nachhall der Stimme, weil der Schall von den glatten Kacheln gut reflektiert wird und das Echo kann man aufgrund der geringen Distanz zu den Badezimmerwänder nicht klar wahrgenommen werden.

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