Pilze: Ab in den Wald und sammeln!

Hallo am Donnerstag,

ich freu mich über die bunte und schillernde Jahreszeit. Der goldene Herbst lässt sich auch so richtig gut durch die bunten und rostigen Blätter, die jede Minute zu Boden fallen, erblicken. Ich mag im Herbst den Anblick der goldenen Sonne in meinem Garten. Schon ein leichter Hauch vom Wind bringt meine wachsenden Blumen zur Bewegung.

Das Wetter ist herrlich und es ist wieder wärmer geworden. Sind diese 17 Grad, die ich heute auf meinen Thermometer abgelesen habe, wirklich die typischen Temperaturen für diese Jahreszeit? Ich bin mir nicht sicher, aber diese Wärme hebt unweigerlich meine Stimmung. Ich glaube, euch geht es nicht anders, oder?

So gut gelaunt habe ich mich spontan mit meiner Freundin am Dienstag auf den Weg zu einem Mischwald gemacht. Wir haben uns diesen Wald ausgesucht, denn je artenreicher der Baumbestand, desto artenreicher kann auch die Ausbeute an Pilzen sein :-) Ihr könnt euch merken, dass ein guter Indikator für gute Pilzböden niedriges Gras und Moos ist. Stickstoffreiche Böden mit vielen Brennnesseln sind bei der Suche eher abzuraten.

So wurde der Herbstspaziergang zum Abenteuer…

Im Wald haben wir angefangen vor allem dort zu suchen, wo vermodernde Baumstümpfe oder morsches Holz zu finden war. Auch unter Kiefern, Eichen und Rotbuchen haben wir nach Pilzen geschaut. Meine Freundin fand den ersten Steinpilz, „den König unter den Pilzen“ dazu total gesund und ohne irgendeinen Wurm. Danach wanderten immer mehr Pilze in ihren Weidenkorb. Bei mir war das leider über längere Zeit nicht der Fall und so langsam war ich schon nicht mehr so angetan  von meiner Idee- „Gehen wir Pilze sammeln!“. Warum haben sie sich ausgerechnet vor mir versteckt, dies konnte ich mir überhaupt nicht erklären??? Und…dann ist doch noch ein „Wunder“ passiert. Zu meinem Erstaunen habe ich eine Familie von Pfifferlingen direkt neben einem Stein entdeckt und gleich daneben unter zwei bunten Blättern eine Fundstelle für Steinpilze, wo ich auf sage und schreibe sechs große Pilze gestoßen bin. Ich habe alle sofort aufgesammelt und schnell in meinen Weidenkorb versteckt.

Als wir zu Hause angekommen waren, haben wir uns den Inhalt gezeigt. Unsere Reaktion war einfach WOOOW-Schrei! Aus dieser Freude über den erfolgreichen Tag flutsche aus uns heraus „Wann gehen wir wieder Pilze sammeln?!“.

Also liebe Leser! Ab in den Wald und sammeln! Es lohnt sich! Steinpilze, Pfifferlinge und Birkenpilze. Riesige Exemplare warten auf euch im Wald!

In meinem nächsten Beitrag erfährt ihr, wie die von uns aufgesammelten Pilze zubereiten wurden und welche andere Zubereitungsarten noch möglich sind.

Hier findet ihr eine spannende Online-Sendung zu demselben Thema mit vielen Tipps, die  man beim Sammeln von Pilzen beachten sollte.

 

 

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